Leitbild

Die Stadtrandschule ist eine inklusive Schule

  • Die Stadtrandschule steht allen Schülerinnen unabhängig von ihren Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen offen.
  • Es wird eine Durchmischung des Spektrums von Fähigkeiten und Entwicklungsvoraussetzungen angestrebt.
  • Der Aufbau einer sicheren, akzeptierenden, zusammenarbeitenden und anregenden Gemeinschaft in der jede(r) geschätzt wird, steht im Mittelpunkt des Schulalltags.
  • Es werden inklusive Kulturen geschaffen, welche auf die Vielfalt der Schülerinnen eingehen und Aktivitäten auf Basis der persönlichen Ressourcen anregen.
  • Die Rahmenbedingungen im Schulhaus werden den Möglichkeiten der Schüler gerecht, indem sie, wenn notwendig optimiert werden.
  • Da Schüler unterschiedliche Zugangsweisen zum Lernen haben, wird dies in der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt.
  • Lerninhalte werden auf verschiedenen Anregungsniveaus angeboten.

Die Stadtrandschule arbeitet nach systemisch-konstruktivistischen Grundsätzen

  • Alle Teilnehmer des Systems Stadtrandschule (Schülerinnen, Schüler, Lehrpersonen, Eltern, Therapeutinnen, …) übernehmen ihre systemische Verantwortung.
  • Jede Aufgabe muss unabhängig von den Teilnehmern und der Bereitschaft, Fähigkeit, Möglichkeit derjenigen sich daran zu beteiligen, erfüllt werden können.
  • Die Schülerinnen nehmen Einfluss auf das Tun im Schulhaus. Sie bringen sich ihren Fähigkeiten und Ressourcen nach entsprechend ein.
  • Angestrebt werden unter anderem Mündigkeit, Selbstständigkeit und Autonomie der Schülerinnen und Schüler.

Der Lehrplan des Kantons Schaffhausen ist verbindlich

  • Der Lehrplan wird bezüglich Lerntempo und Fähigkeiten den Bedürfnissen der Schülerinnen entsprechend flexibel gehandhabt.
  • Die obligatorische Schulzeit von mindestens neun Jahren wird eingehalten.
  • Den Fähigkeiten entsprechend wird Leistung in definierten Kompetenzbereichen eingefordert und wertgeschätzt.

Alle Schüler und Schülerinnen sollen für das Lernen so viel Zeit erhalten wie sie brauchen

  • Mit individuellen Lern- und Wochenplänen wird den Schülerinnen ermöglicht, in einer sozialen Lernumgebung selbstständig und selbstwirksam zu lernen.
  • Jeder Schüler lernt im eigenen Lerntempo.
  • Angestrebt wird ein individuelles, selbstständiges und selbsttätiges Lernen. Die Schüler sollen die Möglichkeit haben, selbstständig zu lernen, um sich Fähigkeiten und neue Kompetenzen anzueignen.

Erfolgreiches Lernen führt zu einem guten und stabilen Selbstwertgefühl

  • Die Lernziele im schulischen und lebenspraktischen Bereich sind einander gleichgestellt.
  • Alle Anforderungen sollten dem individuellen Entwicklungsstand angepasst sein.
  • Selbstbestimmtes Lernen bedeutet aktive und selektive Lernerfahrungen zu machen.
  • Lernstrategien werden durch selbstbestimmtes Lernen in unterstützendem Rahmen erworben.

Erfolgreiches Lernen findet in tragfähigen Beziehung(en) statt

  • Die Schülerinnen werden darin gefördert, eine gute Beziehung zu sich selbst aufzubauen und entsprechend ihres eigenen Entwicklungsstands auf sich selbst aufzupassen (Selbstkompetenz).
  • Die Schülerinnen lernen eine symmetrische Beziehung zu anderen Kindern und Jugendlichen aufzubauen (Sozialkompetenz).
  • In tragfähigen Beziehungen können die Schüler voneinander oder von Lehrpersonen lernen.
  • Eine überschaubare Lerngruppe von ungefähr sechzig Kindern und Jugendlichen ermöglicht verantwortungsvolles soziales Lernen.

Erfolgreiches Lernen findet in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten statt

  • Eine enge und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten wird aktiv gepflegt.
  • Jedes Jahr im Herbst finden für alle Schüler der Stadtrandschule Elterngespräche statt. Dabei werden die Lernziele für das laufende Schuljahr besprochen und festgelegt.

Die Stadtrandschule ist eine unabhängige Schule

  • Die Stadtrandschule steht allen Schülerinnen unabhängig ihrer Geschlechtszugehörigkeit, Konfession oder ihrer politischen Orientierung offen.
  • Es wird kein bestimmtes Weltbild vermittelt. Im Zentrum jeder Interaktion stehen die Werte Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit, Vertrauen und Empathie.